Monat  15


10 Tage nach der letzten Chemo verbessert sich die Atemnot.

Sauerstoffversorgung wurde geliefert.

Die Atemnot steigt, also sind die Blutwerte wieder im Keller. Zur Abwechslung werden die Aufbauspritzen zu Hause genommen.

Nach 30 Bestrahlungen, drei mal Chemo und drei Wochen im Krankenhaus endlich wieder zu Hause.
Der Aufenthalt im Krankenhaus war erstaunlich angenehm: Einzelzimmer mit Balkon, Schwestern und Ärzte immer verfügbar, auch am Wochenende. Und alle immer freundlich und bemüht!
Noch sehr kurzatmig und das Schlucken ist auch noch sehr schmerzhaft; darum gibt es nur kleine Portionen.
Knochenschmerzen (vom Aufbaupräparat) und viel müde.

Die Bestrahlungen sind durch (der Körper auch, wie gegrillt). Die Chemo geht leicht reduziert weiter. Die Blutwerte sind nicht so toll.



Monat  14



Es wird langsam besser mit der Luft. Auch ein kleiner Spaziergeng im Klinikpark geht schon, zur Sicherheit mit Rollator. Noch 10 Bestrahlungen (zwei Wochen), dann ist der Bestrahlungszyklus beendet.

Ein Kontroll-CT hat gezeigt, dass die betroffenen Lymphknoten schon deutlich kleiner geworden sind. Hurra!

Zur Aufbauspritze gibt es zusätzlich Bluttransfusionen.

Sehr starke Schmerzen beim Schlucken verursacht durch die Strahlentherapie. Die Leukozyten sind wieder einmal unten. Es gibt wieder eine Aufbauspritze.

Die Atemnot läßt nach dank Sauerstoff und Inhalation.

Neue Woche: Die Ärztin der Strahlentherapie erkennt die Atemnot, die Patientin bleibt in der Klinik. Die Atemnot wird behandelt. Bemerkenswert: In dieser Klinik sind ausnahmslos alle Mitarbeiter sehr freundlich!

Knochenschmerzen und immer stärker Atemnot. Zweiter Durchgang Chemotherapie ist absolviert.

Der Haarausfall ist nicht mehr zu stoppen. Also Radikaltour: Haare abschneiden und dann den Kopf rasieren.


 

 

Die Haare sind ab!



Jetzt kommt bei den Nebenwirkungen noch das Schmerzen der Kopfhaut dazu. Die ersten Haare fallen aus.



Monat  13


Blutkontrolle: die Leukozyten sind nach der ersten Chemo schon weit unten (1,3).  Und das obwohl am Tag vier vorsorglich ein Langzeitpräparat gespritzt wurde, damit genau das nicht passiert. Also gibt es eine Spritze zum schnelleren Aufbau der Blutwerte. Ergebnis: am Abend gibt es wahnsinnige Knochenschmerzen, die bis in den nächsten Tag anhalten. Auf die restlichen zwei Spritzen wird deshalb verzichtet. Leukozyten sind immerhin schon wieder auf 2,0.

Die Chemo bekommt diesmal gut. Lediglich ein paar Tage nach der Chemo zeigt sich Müdigkeit und Atemnot.

Das Erbebnis der Lumbalpunktion kam dann endlich nach fünf Tagen: Entwarnung! Keine Krebszellen im Liquor!
Dann war das Ganze wohl doch eine Nebenwirkung der Chemo.

Tag sechs: Untersuchungsergebnis von der Uni liegt entgegen der Erwartung noch nicht vor. Entlassung nach Hause.

Tag fünf: Lumbalpunktion wird wiederholt (sehr schmerzhaft, klappt erst beim zweiten Versuch), da auffällig viele weiße Blutkörperchen gefunden wurden. Untersuchung erfolgt dann in der Uni.
Leichte Auffälligkeit im EEG.

Am Tag vier nach der ersten Chemo: Aus heiterem Himmel (die Chemo-Therapie wird supergut vertragen!) ein Wahnsinns-Kopfschmerz (heftiger als irgendein Migräne-Anfall in der Vergangenheit - und die waren nicht ohne!) verbunden mit heftigsten Bauchschmerzen!
Wo kommt das her?
Anruf beim Onkologen; kann das eine Nebenwirkung der Chemo sein? Nein, Notarzt rufen.
Die 112 schickt einen Krankentransportwagen mit zwei Rettungs-Sanitätern (nette Männer).
Deren Feststellung: keine Schlaganfall-Symptome, kein geplatztes Aneurisma.
Kopfschmerz schwächt sich ab, Bauchschmerzen sind weg.
Angebot: Fahrt ins Krankenhaus nach Linz oder Bad Honnef. Danke - nein.
Es wird auffällig, dass Erinnerungslücken für den Zeitraum vor zwei bis fünf Minuten da sind!
Für die Ablehnung einer Fahrt ins nächste Krankenhaus wird eine Unterschrift benötigt (Deutsche=Formulare!).
Die Unterschrift misslingt (wie schreibe ich meinen Nachnamem?).
Schreibtest am Zeitungsrand: klappt, aber sehr krakelige Schrift. Hm. Schlaganfall/TIA?
Krakelige Unterschrift wird akzeptiert - Rettungs-Sanitäter ziehen ab.
Wir fahren mit dem PKW in die Praxis des Onkologen: wir klären das Auge in Auge.
Onkologe: keine Nebenwirkung der Chemo. Anruf bei der Neurologie der LVR-Klinik in Bonn. Wollen in fünf Minuten zurückrufen (Ferndiagnose?). Kein Rückruf.
Wir fahren mit dem PKW in die LVR-Klinik Bonn und weisen uns selbst ein.
Erweiterter Test auf Schlaganfall, keine Symtome erkennbar. Aber weiterhin leichter Kopfschmerz und Erinnerungs-Lücken.
Aufnahme; Einzelzimmer (immerhin, Hurra!)
MRT: keine Erkenntnisse.
Lumbalpunktion: Ergebnis abwarten. Ende Tag vier.

Es geht los:
Chemotherapie, diesmal aber anders: drei Tage hintereinander mit unterschiedlicher Dosierung. Wiederholung in drei Wochen. Vielleicht auch noch ein dritter Zyklus.
Strahlentherapie, jeden Tag ausser Sonnabend und Sonntag. 33 Tage.


Mit Hilfe des CT wurde das Bestrahlungsfeld festgelegt und auf der Haut markiert.
Das Erstgespräch mit dem Onkologen hat stattgefunden.
Nach intensiver Diskussion sowohl mit der Ärztin der Strahlenklinik als auch dem Onkologen wird auf die Unterstützung durch Methadon vorerst verzichtet (wäre aber möglich).
Die Erfolgskontrolle wird einige Zeit nach der Behandlung per CT erfolgen, da die Behandlung noch nachwirkt.

Vorstellung in der Strahlenklinik in Bonn ist erfolgt. Sehr nette, junge Ärztin, macht einen sehr kompetenten Eindruck (kommt von der Uni-Klinik Aachen). Es werden 33 Bestrahlungen angesetzt, jeden Tag ausser Sonnabend und Sonntag. Und das in Kombination mit der Chemo einmal pro Woche. Dazu erfolgt als Nächstes die Vorstellung beim Onkologen auf dem Klinikgelände. Zur Vorbereitung der Bestrahlung gibt es dann noch ein CT.


Monat  12


PET-CT ist erfolgt: Es sind fünf Lymphknoten befallen. GROSSE SCHEISSE! (Darf man an dieser Stelle mal sagen).
Nächster Schritt: Chemo und Bestrahlung.

Er ist wieder da!  SCHEISSE!!!
Ergebis der Biopsie: zwei befallene Lymphknoten.
Nächster Schritt: PET-CT zur Überprüfung ob noch weitere Lymphknoten befallen sind.

Die Wartezeit nutzen: mal eben eine Magenspiegelung machen lassen. Ist alles OK - puh!

Die Biopsie ist durchgeführt, incl. einer Nacht im Krankenhaus (nur zur Überwachung). Jetzt noch eine Woche auf das Ergebnis warten :-(

Die Tumorkonferenz befürwortet eine Biopsie des Lympfknotens. Wird umgehend durchgeführt.


Monat  11

CT ist erfolgt. Es gibt einen auffälligen Lympfknoten. Das erfordert eine detaillertere Untersuchung (PET-CT).
Der Onkologe wird dies auf der Tumorkonferenz besprechen und einen Kostenübernahmeantrag (ca. 1800€) an die Krankenkasse stellen.

Endlich ist es so weit: Friseurtermin. Es kommt wieder Farbe ins Haar. Die Ähnlichkeit mit der Frau von vor einem Jahr ist verblüffend. Hurra!

Der Haarausfall scheint gestoppt zu sein.

Der zweite Nachsorgetermin ist absolviert. Nichts Neues. CT folgt.



Monat  10


Kontrolltermin beim Lungenarzt: nichts Neues (immerhin keine Verschlechterung).

Die Schmerzen im Brustraum werden weniger, sind aber immer noch sehr unangenehm. Auch der Haarausfall lässt langsam nach. Es wachsen auch neue Haare nach, sind aber noch sehr dünn und es dauert (natürlich) viel zu lange.

Eine Woche Urlaub mit Ehemann und beiden Töchtern am Lago Maggiore. Eine schöne Zeit!


Monat  9


Antrag auf Altersrente ist gestellt. Rentenbeginn wird der 1. September sein.

Das Lungenemphysem kann genetisch bedingt sein. Dazu wurde noch in der Kur eine Blutprobe entnommen und nach Marburg zur Beurteilung des Alpha-1-Antitrypsin-Mangels geschickt. Ergebnis: kein Mangel. Hurra!
Der Partner hat sich auch prüfen lassen, ebenfalls OK. Somit ist keine erbliche Weitergabe an die Kinder erfolgt.

Der erste Nachsorgetermin ist absolviert. Nichts Neues.

Wieder zu Hause und von der Reha erholt (grins). Die Kur hat ein wenig Besserung gebracht.


Monat  8


Strand bei Utersum auf Föhr
Strand bei Utersum auf Föhr

 

 

 

 

 

Chillen am Strand

Jetzt sind wir schon in der vierten und somit letzten Woche, teils Kur, teils Urlaub. Es gibt immer mehr Sonnenstunden und dementsprechend weniger Regen. Die Temperatur erreicht an manchen Tagen astronomisch anmutende sieben bis acht Grad. Bei langen Spaziergängen am Strand sorgt der immer noch heftige Wind dafür, dass es sich anfühlt wie nahe am Gefrierpunkt. Wie es sich gehört, wächst die Muschelsammlung täglich.

Hier in der Reha kann auch niemand etwas zu dem anhaltenden Haarausfall sagen. Schade. Entäuscht.


Monat  7


  
Einige Anwendungen sind gut, andere gehen gar nicht. Diese können dann problemlos abgewählt werden. Die Insel liegt noch weitgehend im Winterschlaf. Manche Lokale und Geschäfte haben noch Betriebsferien, andere haben verkürzte Öffnungszeiten. Es regnet viel. Da macht ein Spaziergang keinen Spaß.

Schon eine Woche Verlängerung angeboten bekommen. Die Reha-Klinik ist schon in die Jahre gekommen aber OK. Bei Sonne ist es am Strand schön, aber kalt und sehr windig.

Auf der Insel Föhr gut angekommen und im Dunkel des Abends die Reha-Klinik gefunden.

Erst einmal einen Gasthof aufsuchen, um den 44. Hochzeitstag mit einem netten Abendessen gebührend abzuschliessen.

Im Zimmer liegt ein Plan der besagt, wann man sich in welchem Raum einzufinden hat.
Fängt ja gut an: auf der jeweiligen Etage ist alles Mögliche ausgeschildert, nur nicht der aufzusuchende Raum.
Dieser kann dann auch gern einmal einen anderen Namen haben oder auf einer anderen Etage sein.
Fersehen gibt's am ersten Abend gratis (weil es Sonntagabend und der Empfang nicht besetzt ist), funktioniert aber ohne Fernbedienung nicht und es ist auch niemand zuständig.


Der Termin für die Reha steht endlich fest: Anreise ist am 19.02.

Der Haarausfall scheint nachzulassen (Hoffnung? Wunsch? Tatsache?). Von den inzwischen stark gekürzten Haaren sind ja noch etliche da. Sieht nur schon ganz schön dünn aus.

Der Monat fängt ja toll an: Wenn man schon kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu!
Beide hat die Grippe erwischt. Kommt das jetzt trotz oder wegen der erfolgten Grippeschutzimpfung?

Das bekannte Beschwerdebild hat sich nicht verändert.


Monat  6

Immer noch warten auf den konkreten Termin für die Reha.

Keine Erkenntnisse aus dem Internet, wie lange der Haarausfall noch anhält und ob und wann der Haarwuchs wieder beginnt.

Die Jahreswende ist ruhig und gut überstanden.

Die Atemnot bessert sich weiter, die schmerzende Kopfhaut und der Haarausfall bleiben. Und immer mal wieder Stimmungsschwankungen.


Woche  21

Die Atemnot bessert sich weiter, die schmerzende Kopfhaut und der Haarausfall bleiben, auch die gelegentlichen Knochenschmerzen. Die Weihnachtstage sind gut überstanden. Zum ersten Mal nach sehr langer Zeit wieder ein Glas Sekt!

Zur Reha geht es Mitte Februar auf die Insel Föhr.


Woche  20

Die Atemnot bessert sich weiter. Recherche im Internet: Die Nebenwirkungen Atemnot, Knochenschmerzen, Haarausfall, schmerzende Kopfhaut usw. werden von vielen Krebspatienten berichtet, allerdings kommt das nicht von der Chemo sondern von dem Aufbaupräparat für das Knochenmark! Es ist erschreckend, dass der Onkologe das nicht weiss! Es ist auch kein Einzelfall, dass die Chemo-Gabe erfolgt, obwohl die Blutwerte weit unten sind.


Woche  19

Die Atemnot bessert sich weiter. Besuch des Weihnachtsmarktes in Bonn plus Shoppingtour. Nach sechs Stunden erste Ermüdungserscheinung. War ein toller Tag (bis auf die gelegentlichen Knochenschmerzen)! Nachts: Schweißausbrüche, Unwohlsein und Drehschwindel. Keine Erklärung wo das auf einmal herkommt. Ist am nächsten Tag wieder weg bis auf Unwohlsein am Vormittag.

Besuch beim Onkologen: Blutwerte sind gut. Ab in die Nachsorge, d.h wieder vorstellen in drei Monaten.

Die Atemnot wird gaaaaanz langsam besser, der Haarausfall bleibt.

Woche  18

Gespräch mit dem Onkologen: Atemnot und Haarausfall nicht erklärbar, Blutwerte sind gut. Das CT bringt kein Ergebnis, insbesondere kein Trombus. Damit ist die Chemotherapie beendet (wäre sonst noch ein Durchgang gewesen).

Die Hausärztin kommt auf Anforderung vorbei und stellt fest: keine Lungenentzündung!

Es geht unverändert weiter: Haarausfall (sollte eigentlich nicht passieren bei dieser Chemo!), Knochenschmerzen, Atemnot und immer wieder einmal Sodbrennen.

Woche  17

Diese zehn Tage im Krankenhaus waren eine besondere Erfahrung: das Immunsystem war auf Null. Fazit: der vierte und letzte Durchgang der Chemotherapie wird wohl ausfallen. Das Immunsystem würde einen weiteren Absturz nicht verkraften. Und für die Wirksamkeit gibt es ohnehin keine Garantie bezüglich der absoluten Vernichtung eventuell im Blut noch vorhandener Krebszellen.

Montag Nachmittag: Entlassung aus dem Krankenhaus. Die Blutwerte sind fast normal. Immer noch Atemnot.

Woche  16

Die Leukozyten fallen unerwartet auf 3,2. Die anderen Blutwerte geben auch noch keinen Anlass zum Jubeln.
Der Verlegung auf ein Zweibettzimmer wurde erfolgreich Widerstand geboten.
Die "Quarantäne" (Umkehrisolation) ist aufgehoben.
Das Fieber geht runter, nur noch erhöhte Temperatur.
Die Leukozyten steigen: über 1,7 auf 4,2.

Woche  15

Sonntag: Das Fieber flammt immer wieder auf, wird aber von den Infusionen (Antibiotikum und Schmerzmittel) immer wieder gesenkt. Die Leukozyten sind schon auf 0,9 - immerhin. 

Sonnabend: Die Medikamente wirken - es geht langsam aufwärts.

Freitag: Fieber und extreme Schwäche, kein Appetit, Atemnot. Ab ins Krankenhaus: Leukozyten sind auf Null, Fieber. Es gibt ein Aufbaupräparat für das Knochenmark und ein Antibiotikum jeweils über den Tropf. Und ein Einzelzimmer - quasi Quarantäne. Wird ein paar Tage dauern sagt der Arzt.

Diese Woche wieder Chemo: nur Tabletten. Das Blutbild sieht nicht gut aus, trotzdem gibt es die Chemo.
Und da ist es wieder: Schwächegefühl und Unwohlsein. Sporadisch Schmerzen überall.

Einen Tag relativ gut aber schwach gefühlt.

Patient 2: Physiotherapie ist beendet, ca. 95% wieder hergestellt. Den Rest muss die Zeit bringen. 

Woche  14

Diese Woche läuft es umgekehrt: zwei Tage geht es überraschend gut, dann kommen die bekannten Nebenwirkungen wieder. Sporadisch und heftig.

Neue Nebenwirkung: Schlaflosigkeit

Diese Woche wieder Chemo: Infusion und Tabletten. Die Blutwerte haben sich erholt.


Woche  13

Die Blutwerte sind zu niedrig für die nächste Chemo-Gabe. Vielleicht erholen sie sich noch bis zum nächsten Termin.

Geringe körperliche Belastbarkeit.

Pause zur Erholung? Denkste! Dicke Erkältung! Mist! Stimmung wieder im Keller.

Diese Woche hat die Chemo wieder Pause. Die diversen Nebenwirkungen sind aber immer noch heftig.

Patient 2: Taubheitsgefühl ist immer noch da, wenn auch dank der Physio-Therapie deutlich reduziert.


Woche  12

Diesmal sind die Auswirkungen der Chemo noch heftiger. Starkes allgemeines Unwohlsein, Durchfall.

Diese Woche wieder Chemo: nur Tabletten. Das Blutbild sieht immer noch gut aus.

Patient 2: Taubheitsgefühl ist immer noch da, wenn auch reduziert. Jetzt gibt es Physio-Therapie, scheint zu helfen.


Woche  11

Diesmal sind die Auswirkungen der Chemo heftiger. Hautirritationen, nachts Nierenschmerzen.

Diese Woche wieder Chemo: Infusion und Tabletten. 
Das Blutbild sieht immer noch gut aus.

Patient 2: Taubheitsgefühl ist immer noch da. Der Arzt hat jetzt Kortison in die Hand gespritzt. Hat eine deutliche Verbesserung gebracht.

Woche  10

Die Nächte sind sehr unruhig.

Diese Woche hat die Chemo mal Pause. Das Blutbild sieht (noch) gut aus.

Viel müde.

Der Appetit ist wieder da.

Die Atemnot hat sich verbessert: vom Burgplatz zum Marktplatz in Linz hinauf in einem Zug!


Patient 2:  Das Taubheitsgefühl wird täglich minimal besser. Also die Hoffnung nicht aufgeben.

Woche  9

Immer wieder kurzer, stechender Schmerz in der Brust. Sehr unangenehm.

Nebenwirkungen werden schächer; jetzt Rücken- statt Nierenschmerzen.

Chemo-Therapie: Zweite Verabreichung (Tablette) gut überstanden.

Der gebrochene Zeh tut kaum noch weh.


Woche  8

Das Bild rundet sich: gelegentlich Nieren- und Kopfschmerzen, Atemnot; nur nichts auslassen ;-)

Jeden Tag ein gefühlt anderes Unwohlsein.

Zweiter Tag nach Chemo: alle "Knochen" schmerzen, Unwohlsein, müde

Erster Tag nach Chemo: Schmerzen im Brustbereich, leichtes Unwohlsein

Erste Nacht nach Chemo: "Dünnpfiff". Nebenwirkung?

Chemo-Therapie: Erste Verabreichung (Infusion und Tablette) gut überstanden.

Laufen mit dem gebrochenen Zeh geht wieder ohne Hilfsmittel.

Woche  7

Laufen mit Krücken geht gar nicht; schmerzt an der OP-Narbe. Zum Glück stand noch ein Rollstuhl in der Garage. Damit geht's. Nach einigem Umräumen in der Wohnung.


Vorgespräch zur Chemo-Therapie gehabt. Nächste Woche Dienstag geht's los.

Zu allem Überfluss auch noch den kleinen Zeh am rechten Fuß gebrochen; sehr schmerzhaft! Da war einfach ein Tischbein im Weg.

Die Idee mit Weglassen von Tabletten war ein Flop.


Woche  6

Die Woche neigt sich dem Ende zu. Es gab die üblichen Schwankungen  im Schmerzbild. Ob man die eine oder andere Tablette schon mal weglassen kann? Es stellt sich häufiger ein Hustenreiz ein. Husten ist noch sehr schmerzhaft.

Der Kater - sehr freiheitsliebend - darf seit Mittwoch Abend wieder seine Runden im Freien drehen. Das rechte Hinterbein lahmt noch etwas, aber das wird schon werden (hoffentlich). Der feige Schütze hat sich nicht gemeldet.

Patient 2:  Die Missempfindung in der Hand ist teilweise noch immer heftig. Abwarten und Kühlen.


So  Tag  31

Endlich mal wieder mal raus. Schützenfest der "Kuhlen Musikanten" mit Frühschoppen. Hat Spaß gemacht.

Kater lahmt etwas weniger. Sprung auf einen Stuhl klappt noch nicht.


Sa  Tag  30

Es geht jeden Tag ein wenig besser.

 

Kater lahmt etwas weniger.

 

Fr  Tag  29

Es geht jeden Tag ein wenig besser.

Kater lahmt etwas weniger.


Do  Tag  28

Es geht jeden Tag ein wenig besser.


Patient 2: Fäden gezogen. Der Arzt sagt, die Missempfindung kann noch ein bis zwei Wochen anhalten.

Mi  Tag  27

Es geht jeden Tag ein wenig besser.

Kater noch einmal in der Tierklinik. Wunde sieht gut aus. Rechtes Bein lahmt.


Di  Tag  26

Geht ganz gut, nur die üblichen Schmerzen. Habe weitere Bustiers bekommen, die hilfreich sind über der Narbe. Abends: der Kater wurde angeschossen (auch das noch!).


Mo  Tag  25

Geht ganz gut, nur die üblichen Schmerzen.


So  Tag  24

Schlimme Schmerzattacke, anders als bisher.


Sa  Tag  23

Es gibt schon schmerzfreie Momente! Immer wieder mal müde.

Patient 2: Die Schmerzen in der Hand und im Arm halten an, kommen aber nicht von der OP-Wunde.


Fr  Tag  22

Es geht jeden Tag ein wenig besser, heute bei Sonne im Garten verbracht, abends gegrillt.

Patient 2: Schmerzen in der operierten Hand.


Do  Tag  21

Physio-Therapie wieder sehr angenehm, hilft gut im Rücken/Schulterblatt. Schmerzen (wie Umklammerung) lassen nach.

Patient 2: Heute nur noch Pflaster auf der Wunde.

Mi  Tag  20

Keine nennenswerten Veränderungen. Viel müde.


Di  Tag  19

Nachsorgetermin im Krankenhaus. Röntgen und Blutuntersuchung sind ok. Chemo-Therapie wird empfohlen. Diese kann in Linz erfolgen und wird Ende September beginnen.

Patient 2: Verbandwechsel. Wunde sieht gut aus, ist mit fünf Stichen genäht. Kleiner Verband.

Mo  Tag  18

Es geht jeden Tag ein klein wenig besser. Physio-Therapie lindert die Schmerzen im Rücken/Schulterblatt.


Patient 2: Karpaltunnel-OP links gut überstanden. Dicker Verband. Schmerzen mit Tropfen und Tabletten erträglich.


So  Tag  17

Noch ein schöner Sommertag im Garten. Teilweise stürmisch, aber warm.


Sa  Tag  16

Den Tag bei super Sommerwetter im Garten genossen.


Fr  Tag  15

Keine nennenswerten Veränderungen. Es geht jeden Tag ein klein wenig besser.



Do  Tag  14

Keine nennenswerten Veränderungen. Manuelle Therapie hat etwas Linderung gebracht. Viel müde.



Mi  Tag  13

Keine nennenswerten Veränderungen. Fünf Minuten auf dem Laufband: sehr anstrengend.


Di  Tag  12

Keine nennenswerten Veränderungen.

Mo  Tag  11

Die Schmerzen kommen jetzt von der Operationswunde und der beteiligten Umgebung, sind allerdings dank der Medikamente erträglich. Es wird jeden Tag ein klein wenig besser. Jetzt ist etwas Bewegung angesagt; die reduzierte Lunge muss beschäftigt werden.


Sa  Tag  10

Die Schmerzen lassen weiter nach. Der spitze Nervenschmerz ist fast weg. Dafür meldet sich jetzt ein stumpfer, ertäglicher Schmerz.

Fr  Tag  9

Heute sind die Schmerzen etwas erträglicher. Da hilft wohl die eine zusätzliche Tablette.


Do  Tag  8

Die Schmerzen kommen immer wieder, aber die Abstände werden größer. Heute morgen fehlen einige Medikamente,
die die Apotheke erst heute mittag geliefert bekommt. War einfach blöd, dass die Apotheken mittwochs nachmittag geschlossen sind!



Mi  Tag  7

Die Nervenschmerzen sind immer noch heftig, obwohl schon eine leichte Besserung zu spüren ist.
Aus dem Haus gehen ist in diesem Zustand nicht möglich. Die Hausärztin ist deshalb (außerhalb der normalen 
Hausbesuche) auch gekommen und hat Rezepte und die Krankschreibung ausgestellt, allerdings erst am frühen Nachmittag (nach Praxisschliessung).


Di  Tag  6

14:00  Uhr  Endlich wieder zu Hause - hier ist es einfach am schönsten!

08:00  Uhr  Überraschung: Heute Mittag ist Entlassung !!!


Mo  Tag 5

15:00  Uhr  Eigenhändig die Haare gewaschen. Gerade keine Schmerzen!

13:00  Uhr  Spaziergang im Park ohne Rollstuhl, geht heute schon besser als gestern.

11:00  Uhr  Physiotherapie erhalten, sehr angenehm, nicht schmerzhaft!

08:30  Uhr  Diese Nacht etwas unruhig geschlafen. Duschen heute noch nicht erlaubt. Die Nervenschmeren sind etwas verändert, aber immer noch heftig. Die Dosierung der Medikamente wird langsam heruntergefahren.


So  Tag  4

10:00  Uhr  Es geht Stück für Stück aufwärts: die Drainage wurde gezogen.

09:00  Uhr  Es geht langsam besser. Die Zugänge wurden entfernt. Erstmals durchgeschlafen von 22:30 bis 06:00 Uhr. Nur der immer wieder blitzartig auftretende Nervenschmerz ist noch extrem heftig.


Sa  Tag  3


14:00  Uhr  Endlich ein Einzelzimmer! Wahrscheinlich nur bis Montag, aber immerhin. Jetzt erst einmal die Ruhe genießen!

12:00  Uhr  Die Schmerzen (Nerv) sind wieder sehr heftig; also starkes Schmerzmittel geben (Abschuß).

10:00  Uhr  Die Pumpe an der Drainage wurde abgenommen; das schafft mehr Mobilität. Ein paar Schritte auf dem Gang.

03:00  Uhr  Starke Schmerzen, Arzt verordnet starkes Schmerzmittel  (steht jetzt jederzeit zur Verfügung), hilft gut, schießt die Patientin aber regelrecht ab.


P.S.: Der Krebs war bösartig!

 Fr  Tag 2

Der starke Schmerz rührt von durch die OP betroffenen Nerven. Dagegen werden Medikamente gereicht, die aber leider einige Zeit brauchen um ihre Wirkung zu zeigen. Besonders schmerzhaft ist das Aufstehen und das Hinlegen.

17:00  Uhr  Trotzdem ein paar Schritte auf dem Gang gemacht. Soll ja gut sein.
Die Matratze scheint überraschend gut zu sein.

Koffer und die Sachen aus dem Nachttisch gesucht und gefunden, das Personal ist heute etwas überfordert.
Dennoch sind die Schwestern auf der Station sehr nett.

15:00  Uhr  Umzug auf  Station ins Überwachungszimmer

Die Nacht auf der Intensivstation war nicht  angenehm. Sehr starke Schmerzen. Unfreundliche Schwester, lässt die Patientin  nicht ausreden und meint dann: "Sie  haben wohl keine Erziehung."

Die OP ist wohl gut verlaufen.


Do  Tag 1

15:30 Uhr  OP ist überstanden. Lt. Intensivstation ist die Patientin stabil, wach und ansprechbar.

09:00 Uhr  Gleich geht's los.

Geplanter OP-Termin: ca. 10:30 Uhr, geplante OP-Dauer ca. 3 Stunden.

07:30 Uhr  Die Nacht war nicht so toll: die Matratze ist hart, die Bettnachbarin ist laut.



Mi  Tag 0


Chefarztvisite: "Für uns ist das wie eine Blinddarmoperatiom." Von der Narkoseärztin wussten wir schon, dass in dieser Klinik täglich eine vergleichbare OP durchgeführt wird. Das schafft Vertrauen!

Jetzt noch einen Latte Machiato auf der sonnigen Restaurant-Terrasse.

15:30 Uhr  ist auch erledigt, war sehr informativ.

Jetzt noch warten auf Gespräch mit Narkosearzt.

Zimmernachbarin scheint ok zu sein.

13:30 Uhr  Arztgespräch mit der Stationsärztin geführt. Bett ist jetzt da.

12:00 Uhr  Aufnahme auf Station erledigt.Warten aufs Bett.

10:30 Uhr  warten  aufs Zimmer. Vollbelegung. Einzelzimmer nicht möglich. Nur  Zweibettzimmer.

10:00 Uhr  schon erledigt. Jetzt erstmal  einen  Kaffee

09:25 Uhr  warten auf Durchführung Lungenfunktionstest und EKG

Anmeldung bei der Patientenaufname flott erledigt

Ankunft  im Krankenhaus  wie geplant um 09:00 Uhr


Di  Tag -1


Heute soll es den ganzen Tag regnen sagt der Wetterbericht. Aber wir genießen die Sonne auf unserer Terrasse.
Nachher wird dann der Koffer für's Krankenhaus gepackt.


Mo  Tag -2

Nach einer Woche Urlaub in Norddeich gut erholt wieder zu Hause. Die Koffer sind ausgeräumt und der Inhalt ordentlich im Haus verteilt.


Strand vor Norddeich